Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) für ein molekularbiologisches Forschungsprojekt
Wir suchen eine
Malaria ist eine schwere Infektionskrankheit hervorgerufen durch einzellige Parasiten aus der Gattung Plasmodium.
Malaria zählt weltweit zu den bedeutendsten Infektionskrankheiten. Jährlich erkranken rund 260 Millionen Menschen, mehrere hunderttausend Menschen sterben an den Folgen der Erkrankung. Trotz intensiver Forschung stehen bislang nur begrenzte Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung zur Verfügung.
Der Lebenszyklus von Plasmodien ist komplex. Überträger der Krankheit sind Anopheles-Mücken, die die Erreger mit dem Blutmahl aufnehmen und in deren Darm eine geschlechtliche Vermehrung stattfindet. Frühe Geschlechtsstadien (Gametozyten) werden bereits im Blut von Erkrankten gebildet. Der dann folgende Wirtswechsel von Mensch zu Mücke erfordert jedoch große Veränderungen in Metabolismus und Genexpression der Erreger. Hierbei spielt die Kontrolle der Translation eine wichtige Rolle. Diese ist jedoch in Gametozyten bisher nur unzureichend verstanden, da Analysen aufgrund der Seltenheit der Stadien sehr herausfordernd sind. In einer engen Kooperation zwischen dem Institut für Zelluläre und Angewandte Infektionsbiologie (Prof. Dr. Pradel) und dem Institut für Transfusionsmedizin und Zelluläre Therapeutika (Prof. Dr. Klump) soll eine hochauflösende, quantitative und transkriptomweite Analyse der Translation in Gametozyten durchgeführt werden. Erfolgreiche Vorarbeiten sind bereits geleistet worden.
Sie unterstützen das Forschungsprojekt unter anderem bei der Vorbereitung und Durchführung molekularbiologischer Experimente, beispielsweise im Bereich Ribosome Profiling und Sequencing Library Preparation.
Einsatzort: Forschungslabor, first in Translation (fiT) Gebäude, Forckenbeckstrasse 50
Arbeitszeit: nach vorheriger Absprache, 12 Std./Woche
Einstieg: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristung: zunächst projektbezogen befristet bis zum 01.06.2027, mit der Option einer Verlängerung
Vergütung: die Vergütung richtet sich nach der Richtlinie für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte
Wir bieten
- Abwechslungsreiche und vielfältige Tätigkeiten von der Vorbereitung bis zur Durchführung molekularbiologischer Experimente (ribosome profiling, sequencing library preparation usw.) unter Verwendung modernster Methoden in einem modern ausgestatteten Labor
Ihr Profil
- Immatrikulation in Biologie, Biotechnologie, (Zahn-)Medizin oder einem vergleichbaren Studiengang
- Ausgeprägte Erfahrung in biochemischen bzw. molekularbiologischen Methoden,
die durch eine einschlägige Abschlussarbeit nachgewiesen werden kann - Engagierte und kommunikative Persönlichkeit
- Teamfähigkeit
- Flexibilität
Voraussetzungen
- Gültige Studienbescheinigung
- Bei ausländischen Studierenden: gültige Aufenthaltsbescheinigung und Arbeitserlaubnis sowie Meldebescheinigung
Bewerbungsverfahren:
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung (inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zusammenfassung der bisherigen Laborerfahrungen und Zeugnissen) über unser Bewerbungsportal unter Angabe der Kennziffer GB-P-56655 ein. Die Bewerbungsfrist endet am 25.09.2026.
Kontakt:
Für Rückfragen steht Ihnen Jan Medenbach gerne zur Verfügung:
E-Mail: jmedenbach@ukaachen.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Diese Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter.
Die Uniklinik RWTH Aachen fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden nach Maßgabe des LGG bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen und werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
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